Was macht das Internet mit mir?

OER Fragen an den Experten

  • Gibt es eine Liste, in der die OER Ressourcen ufgelistet sind?
  • Hat OER eine Zukunft? Wie würde die dann aussehen und strukturiert sein?
  • Wie soll OER in D´land organisiert werden?

Ein wenig verspätet, da ich durch einen kleinen Unfall aus dem Sooc13- Kurs herausgerissen wurde. Aber das sind meine Fragen, die ich so im Kopf hatte, als ich es damals gelesen hab 🙂

Nachtrag zum Gedankenexperiment: Studieren online: Anwesenheitspflicht, adé

Meine Meinung dazu ist ja in meinem Gedankenexperiment beschrieben. Als ich diese Aufgabe gestern gelesen habe, ist mir eingefallen, dass ich vor einigen Monaten so einen Zeitungsartikel im Spiegel gelesen habe. Endlich habe ich diesen gefunden und will es Euch nicht vorenthalten. Wie ich finde ein sehr guter Artikel für den Sooc13 und auch eine kleine Hilfe, um die Aufgabe zu bearbeiten 😉

Hier gehts zum Artikel:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/deutsche-hochschulen-online-mehr-als-vorlesung-im-netz-a-879736.html

Gedankenexperiment

  • Was wäre wenn alle WissenschaftlerInnen bzw. Lehrende bloggen würden, um in der Community sichtbar zu sein?
  • Was passiert, wenn es keine Veranstaltungen mehr gibt, sondern nur noch online gelernt wird?
  • Was käme auf Sie zu, wenn Ihre Studien-/Forschungsleistungen nur noch über Ihren Blog (in diesem Sinne Ihr Portfolio) wahrgenommen würde?

Man kann es zum einen positiv sehen und zum anderen negativ. Als Vorteile wären zu nennen, dass es so wie hier im Sooc13 eine breite Masse mit einbezieht. Somit können viele Studierende und auch Interessierte zusammen kommunizieren und ihre Ergebnisse präsentieren und austauschen. Da auch verschiedene Themen angesprochen werden, ist auch für jeden etwas dabei. In Siegen hatte ich auch 2 Seminare, die Online ausgelegt waren. Für mich war es sehr positiv, denn so konnte ich 2 Kurse zur gleichen Zeit besuchen, da die Videos, die gemacht wurden, im nachhinein auf Moodle zur Verfügung standen. Zudem konnten viele Studierende dieses Angebot annehmen und nicht  wie üblich nur 40 Teilnehmer pro Seminar. Dies finde ich als großen Vorteil, da es durch den doppelten Abiturjahrgang auch mal zur Knappheit an Plätzen kommen kann.

Nachteil dessen ist , dass Arbeitsplätze auch wegfallen können, da durch dieses Verfahren weniger Dozenten gebraucht werden. Kein Student würde dann mehr in die Universität kommen, wodurch auch Leute wie Reinigungskräfte, Hausmeister, Köche etc. nicht mehr gebraucht werden und somit erstmal Arbeitslos werden. Als weiterer Nachteil sehe ich, dass eine gewisse „Persönlichkeit“, die man im Seminar hat, verloren geht. Das fand ich besonders in Siegen sehr schön, dass man auch außerhalb des Seminares mit den Dozenten kommunizieren konnte und so auch ein wenig außerhalb mitbekommen hat. Durch die Online- Vorlesungen wäre dies nur über Emails der Fall, was ich eher unpersönlich finde. Auch sieht man Freunde in der Universität, sitzt mit Ihnen im Sommer auf der Wiese und besucht zusammen die Vorlesungen. Online würde man zu Hause oder im Garten sitzen und eher „allein“ verweilen, als in der Universität, die der eigentliche Ort ist, an dem man für seine Zukunft lernt.

Schlussendliich würde ich sagen, dass man einige Kurse ruhig Online legen kann, um somit den Platzmangel an der Uni vorzusorgen. Einige wichtige Vorlesungen/ Seminare sollte man besonders nicht Online legen, wie z.B beim Lehramt. Denn dort ist es wichtig zu diskutieren und auch vor einer gewissen Menge an Leuten sicher aufzutreten. Dass kann auch besonders schlecht sein, wenn es nur auf Online ausgelegt ist.

Wie sehen Sie das?

Viele von Ihnen studieren in Lehramtsstudiengängen, sind bereits LehrerInnen oder sind auf irgendeine andere Weise in Bildungsprozesse (wenn nicht als Akteur, dann doch als Teilnehmende) involviert und kennen sich mit Lernen und digitalen Medien immer besser aus.

Wie stehen Sie zu dem folgenden Artikel? Wie ist Ihre Einstellung dazu? Hat sich Ihre Überzeugung zu dem Thema in der letzten Zeit geändert?

In vielen Praktikas habe ich häufig mitbekommen, dass Lehrer Facebook haben und in der Freundschaftsliste selbst Schülernamen auftauchen. Dies hat mich zu Beginn meines Studiums sehr vewirrt, weil einige von den Lehrern ihr komplettes Leben dort dokumentierten. Viele SchülerInnen selbst schreiben dann auf die Seite der Lehrer und so finde ich, dass es den Schülern eine gewisse Nähe zu der Lehrperson zulässt. Dadurch kann es passieren, dass der Lehrer/Lehrerin eben die selbe Stufe erlangt, wie die Schüler selbst.

Wie im Text positiv beschrieben (Hausaufgaben nachfragen etc.) kann durchaus von positiver Wirkung sein, jedoch gibt es Moodle oder auch andere Tools, in denen die SchülerInnen nicht mein komplettes Leben sehen und trotzdem die Hausaufgaben nachlesen können. Dies schafft eine gewisse Nähe, jedoch auch eine gewisse Distanz, die ich für das beste halte. Ich selbst würde Schüler nicht bei Facebook als Freund hinzufügen und würde lieber Moodle oder ein anderes Tool bevorzugen.

Wenn ich das noch hätte….

 

Wissen Sie noch? Das hübsche Bild aus dem Kindergarten, ein toller Aufsatz aus der Schule, ein genialer Gedanke während einer mündlichen Prüfung oder der super Hinweis während eines Vortrags, aber auch das Strickmuster von (Ur-)Oma, das man nicht mehr kennt, oder das Lieblingsgedicht aus dem Poesiealbum…
Viele Dinge, die wir zum Lernen benötigen oder dabei erstellt haben, finden wir heute nicht wieder oder sie verstauben in den Archiven von Schulen und Universitäten. Was hätten Sie heute gern noch? Welche(s) Werkzeug(e) würden Sie heute nutzen, um diese kleinen Lebens- oder Lernprodukte zu dokumentieren und somit zu bewahren?

Da ich kein großer Fan von Technik bin, reicht mir eine Kiste, in der ich alles aufbewahren könnte. Ich finde sowas viel persönlicher, als es im Internet oder bei Moodle hochzuladen. Daher finde ich auch Archive sehr interessant, da es dort viele Möglichkeiten gibt, verschiedene Fotos und Dokumente anzusehen, die viele Jahre hinter sich haben.

Vorteile von DropBox und Moodle sind, dass die Dokumente in vieler Hinsicht geschützer sind. Denn wenn ein Feuer ausbricht, kann es passieren dass alle Erinnerungsstücke verbrennen. Aber demgegenüber kann es auch passieren, dass ein Virus den Pc zerstört, wodurch es dann auch zum Verlust kommt.

Hier falle ich aber leider total aus dem Rahmen, da ich hier lieber das Internet und SocialMedia meide 😉 So habe ich immer noch eine kleine Erinnerungskiste, in der ich meine ganzen Sachen aufbewahre.

Hier die besagte Kiste, in der auch andere Familienstücke wie Bilder und Dokumente erhalten sind.   2013-06-14 21.08.23

Es geht auch ohne Internet und Social Media – wirklich?

Hier mal ein Interessanter Artikel, den ich auch in meinem Artikel (Whats my favourite social media tool?) verwendet habe. Jedoch aus dem Jahr 2010.

http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/content/es-geht-auch-ohne-internet-und-social-media-wirklich

Wie ich finde, passend für unseren Sooc 😉

Grüße, KevPa 🙂