Gedankenexperiment

  • Was wäre wenn alle WissenschaftlerInnen bzw. Lehrende bloggen würden, um in der Community sichtbar zu sein?
  • Was passiert, wenn es keine Veranstaltungen mehr gibt, sondern nur noch online gelernt wird?
  • Was käme auf Sie zu, wenn Ihre Studien-/Forschungsleistungen nur noch über Ihren Blog (in diesem Sinne Ihr Portfolio) wahrgenommen würde?

Man kann es zum einen positiv sehen und zum anderen negativ. Als Vorteile wären zu nennen, dass es so wie hier im Sooc13 eine breite Masse mit einbezieht. Somit können viele Studierende und auch Interessierte zusammen kommunizieren und ihre Ergebnisse präsentieren und austauschen. Da auch verschiedene Themen angesprochen werden, ist auch für jeden etwas dabei. In Siegen hatte ich auch 2 Seminare, die Online ausgelegt waren. Für mich war es sehr positiv, denn so konnte ich 2 Kurse zur gleichen Zeit besuchen, da die Videos, die gemacht wurden, im nachhinein auf Moodle zur Verfügung standen. Zudem konnten viele Studierende dieses Angebot annehmen und nicht  wie üblich nur 40 Teilnehmer pro Seminar. Dies finde ich als großen Vorteil, da es durch den doppelten Abiturjahrgang auch mal zur Knappheit an Plätzen kommen kann.

Nachteil dessen ist , dass Arbeitsplätze auch wegfallen können, da durch dieses Verfahren weniger Dozenten gebraucht werden. Kein Student würde dann mehr in die Universität kommen, wodurch auch Leute wie Reinigungskräfte, Hausmeister, Köche etc. nicht mehr gebraucht werden und somit erstmal Arbeitslos werden. Als weiterer Nachteil sehe ich, dass eine gewisse „Persönlichkeit“, die man im Seminar hat, verloren geht. Das fand ich besonders in Siegen sehr schön, dass man auch außerhalb des Seminares mit den Dozenten kommunizieren konnte und so auch ein wenig außerhalb mitbekommen hat. Durch die Online- Vorlesungen wäre dies nur über Emails der Fall, was ich eher unpersönlich finde. Auch sieht man Freunde in der Universität, sitzt mit Ihnen im Sommer auf der Wiese und besucht zusammen die Vorlesungen. Online würde man zu Hause oder im Garten sitzen und eher „allein“ verweilen, als in der Universität, die der eigentliche Ort ist, an dem man für seine Zukunft lernt.

Schlussendliich würde ich sagen, dass man einige Kurse ruhig Online legen kann, um somit den Platzmangel an der Uni vorzusorgen. Einige wichtige Vorlesungen/ Seminare sollte man besonders nicht Online legen, wie z.B beim Lehramt. Denn dort ist es wichtig zu diskutieren und auch vor einer gewissen Menge an Leuten sicher aufzutreten. Dass kann auch besonders schlecht sein, wenn es nur auf Online ausgelegt ist.

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